Tag-Archiv für 'pxc'

Neue Rechtsallianz in Spanien

Nazis in Spanien
„Die Spanier zuerst“, Sticker von „España 2000″
Foto: flickr/mi) (CC BY 2.0)

»Identitäre Föderation« soll von christlicher Volkspartei enttäuschte Konservative ansprechen. Florian Osuch junge Welt 24.02.2016
In Spanien haben drei rechte Gruppierungen eine neue Allianz gebildet. Wie das Nachrichtenportal Público berichtete, haben sich die kleine Partei España 2000, die noch kleinere »Freiheitspartei« Partido por la Libertad (PxL) sowie die in einigen Kommunen Kataloniens erfolgreiche Plataforma per Cataluña (PxC) auf die Bildung einer »Spanischen Identitären Föderation« verständigt. Unterstützt wird die Federación Identitaria Española von der kleinen, aber teils einflussreichen Organisation Manos Limpias (saubere Hände). Zielgruppe des Zusammenschlusses sind konservative und »patriotische« Spanier, die sich von der großen christlichen Volkspartei Partido Popular (PP) enttäuscht abgewandt haben. (mehr…)

Neonazizentrum geschlossen

Demonstration gegen Neonazizentrum in Barcelona
Demonstration gegen Neonazizentrum in Barcelona

In der katalanischen Metropole Barcelona ist das von Neonazis betriebene Zentrum »Casal Tramuntana« am Sonnabend geschlossen worden. Florian Osuch, junge Welt, 25.6.2014
Das meldete das Nachrichtenportal Vilaweb. Die Rechten hätten Probleme mit dem Begleichen der Miete gehabt. Das Lokal im Stadtteil Clot war im Januar 2012 eröffnet worden. Es wurde von einem Verein betrieben, der den gleichen Namen trug. Die Neonazis wollten ein »soziales und nationales« Zentrum nach dem Vorbild des »Casa Pound« in Rom errichten. An der Entstehung des »Casal Tramuntana« wirkte unter anderem Alberto Sánchez mit, der für die rechtsextreme Partei »Plataforma per Catalunya« im Stadtparlament von L’Hospitalet nahe Barcelona sitzt. Gegen die Aktivitäten der Faschisten gab es Proteste der Anwohnerschaft und von antifaschistischen Initiativen. (mehr…)

Spanien: Extreme Rechte räumt ab

Bei den Kommunalwahlen am Sonntag in Spanien konnten rechte Parteien zahlreiche Mandate erringen. Florian Osuch junge Welt 25.05.2011

In Katalonien vervielfachte die von spanischen Medien als rechtspopulistisch bezeichnete Partei »Plataforma per Catalunya« (PxC) ihre Stimmen von 12000 im Jahr 2007 auf jetzt knapp 66000 Stimmen. Mit 67 (zuvor 17) Sitzen ist sie nun flächendeckend in Kommunalparlamenten vertreten.
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Spanien: Braunes Konglomerat

Die extrem rechte Szene in Spanien ist stark zersplittert. Etwa ein Dutzend Parteien wirbt um Wählerstimmen. Ein Konfliktpunkt ist das Verhältnis zu Israel. Florian Osuch junge Welt 3.11.2010

Rechte und neonazistische Bewegungen befinden sich in Europa im Aufwind. Das zeigen Umfragen und Wahlergebnisse ebenso wie eine verstärkte Zusammenarbeit auf internationaler Ebene. Die vor genau einem Jahr gegründete »Allianz der europäischen nationalen Bewegungen« verbindet fast ein ganzes Dutzend diverser Rechtsparteien, darunter die British Nationalparty, die ungarische Jobbik-Partei oder Front National aus Frankreich. Eine deutsche Partei ist bislang nicht Mitglied in dem Bündnis. Aus Spanien hat sich aber die Sozialrepublikanische Bewegung (Movimiento Social Republicano) der Allianz angeschlossen hat.
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Rechter Protest gegen Baue einer Moschee

Spanische Faschisten wollen Bauvorhaben der islamischen Gemeinde nahe Barcelona verhindern. Florian Osuch junge Welt 25.05.2011

Der Streit um den Bau einer Moschee in Premià de Mar – einem Vorort von Barcelona – ist am Wochenende eskaliert. Rund 1500 Bürger der Stadt protestierten gegen das Vorhaben der islamischen Gemeinde, ein muslimisches Gebetshaus zu errichten. Die Demonstration unter dem Motto »Seine Rechte zu verteidigen ist nicht rassistisch – Nein zur Moschee in Premià« wurde angeführt von Joseph Anglada, einem in der nordkatalanischen Stadt Vic seit Jahren tätigen Rechtsextremisten. An dem Marsch beteiligten sich auch rund hundert Neonazis im Skinhead-Look, die zum Teil als Ordnerdienst und Personenschützer von Anglada auftraten. An einer antifaschistischen Gegendemo (»Stoppt den Marsch der Faschisten! – Antifaschistische Aktion!«) beteiligten sich nur rund 200 Jugendliche, die aus Barcelona angereist waren.
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