Tag-Archiv für 'npd'

Immer wieder Blockaden

Gerry Adams
Blockade gegen Nazis in Plauen, 1.5.2014
Foto: flickr/Caruso Pinguin (CC BY-NC 2.0)

Am 1. Mai marschierten Faschisten in sechs bundesdeutschen Städten. Polizei ging zum Teil hart gegen Nazigegner vor. Florian Osuch und Markus Bernhardt, junge Welt, 3.5.2014
In Dortmund protestierten Hunderte Antifaschisten gegen einen Aufmarsch von rund 400 Neonazis im Außenbezirk Westerfilde. Einige hundert Linke blockierten einen U-Bahnhof und verzögerten damit die Anreise der Rechten. Als Nazigegner die geplante Route besetzen wollten, ging die Polizei mit Schlagstöcken und Pfefferspray gegen die zumeist jugendlichen Antifaschisten vor. Auf Bildern, die das Bündnis »BlockaDo« verbreitete, war zu sehen, wie ein vermummter Beamter Demonstranten mit einem Schlagstock traktierte. Veranstalter des faschistischen Aufmarsches war die Partei »Die Rechte«. Die vor zwei Jahren vom Neonaziführer Christian Worch gegründete Partei tritt am 27. Mai bei den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen in Konkurrenz zur NPD an. (mehr…)

Rechte Konkurrenz im Westen

Blockade gegen Neonazis in Dortmund, 3.9.2011
Blockade gegen Nazis in Dortmund, 3.9.2011
flickr/DortmundQuer (CC BY-SA 2.0)

Zwei Naziaufmärsche am 1. Mai im Ruhrgebiet geplant. Antifaschisten kündigen Proteste an. Florian Osuch, junge Welt, 3.2.2014
In Nordrhein-Westfalen geht der Streit zwischen den beiden faschistischen Formationen NPD und »Die Rechte« in eine neue Runde. Zum 1. Mai planen beide Parteien eigene Aufmärsche, in Dortmund und in Duisburg. Damit stehen sie sich nicht nur auf dem Wahlzettel, sondern auch auf der Straße konkurrierend gegenüber. (mehr…)

Pogromstimmung in Berlin-Hellersdorf

Refugees Welcome Hellersdorf
Hellersdorf, 20. August 2013
Foto: flickr/ekvidi (CC BY-NC 2.0)

Dubiose Bürgerinitiative mit Insiderinformationen. Florian Osuch, SoZ, 1.10.2013
In Berlin eskalierte im Sommer die Debatte um eine Unterkunft für Asylsuchende im Bezirk Hellersdorf. Mehrere Wochen hielten die Vorkommnisse um das ehemalige Schulgebäude in der Carola-Neher-Straße die Stadt in Atem. Bundesweit wurde über den rassistischen Protest von Anwohnern, eine selbsternannte «Bürgerinitiative Marzahn-Hellersdorf», und deren Unterstützung durch die NPD berichtet.

Lange interessierte sich niemand für das leerstehende Gebäude am östlichen Außenrand von Berlin, bis das Bezirksamt auf einer Versammlung am 7. Juli über die zukünftige Nutzung informierte. Da hatte sich längst rumgesprochen, dass dort Flüchtlinge einziehen würden. Zur Veranstaltung kamen statt der erwarteten 400 bis zu 1.000 Zuhörer. Bezirksbürgermeister Stefan Komoß (SPD) und Vertreter des Bezirksamts wurden immer wieder durch rassistische Schmährufe und die Parole «Nein zum Heim» unterbrochen. Neonazis aus Berlin und Brandenburg hatten sich unter die Anwohnerschaft gemischt. In der jungen Welt war später zu lesen, dass «Kader von ‹Pro Deutschland›, ‹Die Freiheit›, … der Kernbelegschaft des ‹Nationalen Widerstands Berlin› und NPDler aus den Berliner Bezirken» zugegen waren. Sie peitschten die Stimmung immer wieder auf. (mehr…)

NPD-Plakate »völlig leise« entfernen

Keine Stimme den Nazis - Bundestagswahl 2013Antifagruppen bundesweit aktiv gegen Wahlpropaganda von NPD & Co. Rechtes Lager zersplittert. Florian Osuch, junge Welt, 18.9.2013
In diesem Jahr treten erneut mehrere Rechtsparteien zur Bundestagswahl an. Das rechte Spektrum ist stark zersplittert. Antifagruppen rufen dazu auf, Wahlwerbung von NPD, »Republikanern« und anderen aus dem Straßenbild zu entfernen. In Göttingen heißt die Initiative »Alles muß man selber machen«. (mehr…)

Berlin/Mölln: Antifaschistische Aktionen

Silvio-Meier-Demo 2012Am Samstag beteiligten sich in Berlin rund 5.000 Personen an einer Demonstration gegen Neonazis – im Gedenken an den vor 20 Jahren von Rechten getöteten Hausbesetzer Silvio Meier, Florian Osuch, junge Welt, 26.11.2012
Unter dem Motto »Erinnern heißt kämpfen« zogen die Teilnehmer vom U-Bahnhof Samariterstraße – dem Ort, wo der damals 27jährige erstochen wurde – in den Bezirk Lichtenberg. Dort führte der Zug an einem von Neonazis aus dem Umfeld des »Nationalen Widerstands Berlin« angemieteten Laden vorbei. (mehr…)

Frankfurt (Oder): Protest gegen Naziaufmarsch

Die neofaschistische NPD plant für den 10. November 2012 einen Aufmarsch in Frankfurt (Oder), Florian Osuch, junge Welt, 7.11.2012

Das Bündnis »Kein Ort für Nazis« will mit Aktionen des zivilen Ungehorsams das braune Treiben verhindern. In der Vergangenheit seien nicht nur in Frankfurt (Oder), »sondern auch in Städten wie Dresden, Warschau, Cottbus oder Potsdam rechte Aufmärsche be- oder verindert worden«, heißt es in einem Aufruf. (mehr…)

Verbote, Schulden, Zerwürfnisse

No NPDDie Neonaziszene vor schwierigen Neugruppierungen, Florian Osuch, SoZ – Sozialistische Zeitung, 1.11.2012
Seit dem Auffliegen des NSU scheint die braune Bewegung in der Bundesrepublik angeschlagen. Der Staat verbietet Nazigruppierungen, die NPD ist finanziell in Schwierigkeiten und Teile der Szene gruppieren sich neu. Der Skandal um V-Leute im Zuge der NSU-Enthüllungen führt zur Frage: Wo sitzt eigentlich kein Spitzel? (mehr…)

Neue Broschüre zu Neonazis in Berlin

Motiv rechts 3 – Neue Broschüre zu Neonazis in Berlin»Kameradschaften« übernehmen wesentliche Teile der NPD in der Hauptstadt, Florian Osuch, junge Welt, 8.8.2012
Die Zeitschrift Motiv rechts beschäftigt sich in ihrer dritten Ausgabe mit dem Neonazinetzwerk »Nationaler Widerstand (NW) Berlin«. Beleuchtet werden die Entwicklung der Gruppierung, ihre Ideologie und Aktivitäten, darunter zahlreiche Aufmärsche und Übergriffe. (mehr…)

Auf Hitlers Spuren

Neonazis, die soziale Frage und der 1. Mai.
Florian Osuch in der Zeitschrift der LINKEN Friedrichshain-Kreuzberg vom Mai/Juni 2010.

Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet planen zum 1. Mai 2010 einen Aufmarsch in Berlin. Die Neonazis geben sich antikapitalistisch und fordern einen »Nationalen Sozialismus«. Was verbirgt sich hinter dem »Antikapitalismus von Rechts«? Welche Ziele verfolgen NPD und »Kameradschaften«, wenn sie ihren »Tag der deutschen Arbeit« zelebrieren?
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SS-Mann beim Mai-Fest der NPD

1. Mai Nazifrei in Berlin-KöpenickNPD und Freie Kameradschaften planen bundesweit sieben Aufmärsche zum Tag der Arbeit.
Florian Osuch Neues Deutschland 28.4.2009

Die zentrale NPD-Veranstaltung am 1. Mai ist in Berlin. Kameradschaften mobilisieren eher nach Hannover. Dieser Aufmarsch ist jedoch noch verboten, so dass dieses Spektrum auch in die Hauptstadt ausweichen könnte.
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Neonazis machen mobil

1. Mai Nazifrei in Berlin-KöpenickNPD und »Freie Kameradschaften« planen am 1. Mai Aufmärsche in sieben Städten.
Florian Osuch junge Welt 27.4.2009

In sieben Städten wollen Neonazis zum 1. Mai aufmarschieren. So soll die zentrale Veranstaltung der NPD in Berlin stattfinden, während die »Freien Kameradschaften« zu einem – bisher allerdings verbotenen – Aufmarsch in Hannover mobilisieren. Sollte die Veranstaltung jedoch genehmigt werden, will ein »antifaschistisches Umzingelungsbündnis« den Aufzug mit Massenblockaden verhindern [Info].
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Brandenburg ganz breit gegen rechts

Keine Stimme den NazisBündnis formiert sich gegen NPD-Wahlkampf
Florian Osuch Neues Deutschland 23.5.2008

Die NPD will bei den nächsten Kommunalwahlen flächendeckend in die Brandenburger Kommunalparlamente einziehen. Das Bündnis »Keine Stimme den Nazis« versucht, genau dies zu verhindern.
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