Tag-Archiv für 'krise'

isw: »Alle Formen des legitimen Protests«

isw reportInstitut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung in München legt zwei neue Broschüren vor. Florian Osuch, junge Welt, 29.4.2014
Das Münchner Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung (ISW) hat zwei neue Hefte vorgelegt. Der neue isw-report trägt den Titel »Widerstand. Kapitalismus oder Demokratie«. Untersucht werden die Prinzipien der bürgerlichen Demokratie und welchen Wandel der sogenannte Neoliberalismus gebracht hat. Conrad Schuhler vom ISW ist überzeugt, daß »Kapitalismus und Demokratie immer weiter auseinanderstreben«. In acht Kapiteln widmet sich das ISW der Thematik und kommt zu dem Schluß, die Demokratie sei für den Neoliberalismus ein Störfaktor, der »aus dem Weg geräumt« werden müsse. (mehr…)

Kurzrezension: isw-report #94

Kurzrezension: isw-reportDie neue Ausgabe der Zeitschrift des Instituts für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung (isw) macht mit dem Titel »Kapitalismus am Ende? Zwischen Dauerkrise, Widerstand, Transformation« auf. Florian Osuch, junge Welt, 24.9.2013
Das isw spricht von verschiedenen Krisen – Wirtschafts-, Schulden-, Banken- und Währungskrise etc. – und geht der Frage nach, wie diese zusammenhängen. Fred Schmid analysiert in zwei Beiträgen die ökonomischen Auswirkungen in den verschiedenen Regionen. In den Zentren der Weltwirtschaft folgte auf den Immobiliencrash die Explosion der Schulden- und Spekulationsblase. Das (Finanz-)System wurde auf Kosten der Steuerzahler »gerettet« und so vor einer »Kernschmelze« bewahrt, meint Schmid. Im Zuge dieser Metropolenkrise habe die Macht der Notenbanken enorm zugenommen. Sie würden den Finanzsektor nicht mehr nur dominieren, sondern seien »in der gesamten Wirtschaftspolitik zur letztlich entscheidenden Instanz« aufgerückt. (mehr…)

Kurzrezension: Arbeiterpolitik 3-2013

Zeitschrift ArbeiterpolitikDie Sommerausgabe der Informationsbriefe der Gruppe Arbeiterpolitik beschäftigt sich ausführlich mit der Lage in Griechenland. Florian Osuch, junge Welt, 16.9.2013
Ein Teilnehmer einer Delegation von DGB-Gewerkschaftern aus Darmstadt berichtet über Zusammenkünfte mit Kollegen in Athen. Ein Bericht befaßt sich mit den Bedingungen des Klassenkampfes unter dem Diktat der »Troika«. Mit dem politischen Zerfall der sozialdemokratischen PASOK entstand auf Seiten der Linken ein politisches Vakuum. Die Linkssozialisten von SYRIZA erreichten bei der letzten Wahl im Juni vorigen Jahres 27 Prozent der Stimmen (plus zehn) und gelten als Hoffnungsträger großer Teile der Bevölkerung. Viele wünschten sich eine von ihr geführte Linksregierung. Ablehnend steht dem die Kommunistischen Partei (KKE) gegenüber, die bei der Wahl jedoch nur noch 4,5 Prozent erreichte (minus vier). (mehr…)

Kurzrezension: Arbeiterpolitik 1-2013

Zeitschrift ArbeiterpolitikDas vorliegende Heft der »Informationsbriefe der Gruppe Arbeiterpolitik« ist eine Sonderausgabe zur Krise in Griechenland. Florian Osuch, junge Welt, 21.1.2013
Eine 16köpfige Reisegruppe hatte im September 2012 das Land besucht und dazu jetzt Beiträge zusammengetragen. Es gibt Berichte von Treffen mit Belegschaften aus dem öffentlichen Dienst, der Metallindustrie und dem Transportgewerbe. (mehr…)

Rezension: „Noch mehr brennende Autos“

Wolf Wetzel (Hg.), Aufstand in den Städten – Krise, Proteste, StrategienWolf Wetzel über die Revolte in England 2011, Florian Osuch, junge Welt, 17.9.2012
Im August 2011 wurden englische Städte von mehrtägigen Ausschreitungen erschüttert. Etablierte Politik und linke Bewegungen hierzulande blickten zunächst wie versteinert nach London, Liverpool oder Bristol. Standen die Krawalle im Zusammenhang mit den Umwälzungen im arabischen Raum? Waren die Massenproteste und Platzbesetzungen in Spanien oder die Streiks und Revolten in Griechenland inspirierend für die Ereignisse in Großbritannien? Was war Hintergrund der Gewaltausbrüche? Wolf Wetzel nähert sich in »Aufstand in den Städten. Krise, Proteste, Strategien« diesen Fragen. (mehr…)

Broschüre zu Vergesellschaftung

Broschüre zu Vergesellschaftung der interventionistischen LinkenDas bundesweite Netzwerk Interventionistische Linke (IL) hat sich länger mit dem Thema Vergesellschaftung befasst und jetzt eine Textsammlung zum Thema vorgelegt. Ausgangspunkt aller Beiträge seien die vielfältigen Probleme, „die von der kapitalistischen Profitlogik andauernd hervorgebracht und durch die derzeitige Krise weiter verschärft werden. Das macht deutlich, dass es grundlegender Veränderungen bedarf. Insbesondere dort, wo die Folgen neoliberaler ‚Krisenlösungen‘ besonders drastisch sind, sind Menschen gezwungen, zentrale Lebensbereiche selbst zu gestalten und zu organisieren“, heißt es. (mehr…)

Debatte über das »kommunistische Danach«

Interventionistische LinkeInterventionistische Linke lädt zu einem Antikapitalistischen Ratschlag nach Frankfurt/Main
Florian Osuch junge Welt 24.1.2009

Zu einer Konferenz unter dem Titel »Die K-Frage stellen« lädt das Netzwerk Interventionistische Linke (IL) für diesen Sonntag nach Frankfurt/Main.
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