Tag-Archiv für 'karfreitagabkommen'

Auf Friedenskurs

Wandbild in Belfast
flickr/sashafatcat (CC BY 2.0)

Nordirland: 15 Jahre nach Unterzeichnung des »Karfreitagsabkommens« weitere Annäherung der einstigen Gegner. Florian Osuch, junge Welt, 11.4.2013

Vor 15 Jahren, am 10. April 1998, ist in Nordirland das Karfreitagsabkommen unterzeichnet worden. Der Vertrag sollte den Bürgerkrieg beenden und einen gerechten Frieden ermöglichen. In zwei getrennten Abstimmungen in Irland und Nordirland votierten die Menschen mit überwältigender Mehrheit für das Abkommen. Dieses sah die Selbstentwaffnung der Irisch Republikanischen Armee (IRA), eine umfassende Demilitarisierung der Region, eine Polizeireform, die Amnestie für politische Gefangene und ein Ende der Direktherrschaft aus London vor. (mehr…)

Historische Wende am »Good Friday«

Good Friday AgreementNordirland: Vor zehn Jahren wurde friedliche Lösung des irisch-britischen Konflikts eingeleitet Florian Osuch junge Welt 13.05.2008

Als »historische und bedeutende Wegscheide« für die Entwicklung Irlands würdigte Gerry Adams, Präsident der irisch-republikanischen Linkspartei Sinn Fein, in der jüngsten Ausgabe der Wochenzeitung An Phoblacht das »Good Friday Agreement« [e] (»Karfreitagsabkommen«). Es wurde am gestrigen Donnerstag vor genau zehn Jahren, am 10. April 1998, von den irischen und britischen Konfliktparteien unterzeichnet.
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Splittergruppen gegen Friedensprozeß

Ireland Stencil CIRA Continuity Irish Republican Army
flickr/Hossamel Hamalawy
CC BY-NC-SA 2.0

Nordirland: Sinn Féin hält an ihrem Kurs fest und will die nächsten Wahlen gewinnen. Florian Osuch junge Welt 20.09.2007

Der Friedenskurs der links-nationalistischen Partei Sinn Féin (SF) in Nordirland stößt auf Kritik in den irisch-republikanischen Reihen. In deren Hochburgen von Derry und Belfast findet man häufig Parolen, die Sinn Féin als »Verräter« oder »Polizei-Kollaborateure« diffamieren. Die Koalition von Sinn Féin mit der ultrarechten Democratic Unionist Party (DUP) sowie die Anerkennung der nordirischen Polizei PSNI sind die Hauptkritikpunkte. (mehr…)

Alles oder nichts

Sinn FeinNeuer Anlauf für Belfast: Großbritannien und Irland einigen sich in Schottland auf strengen Zeitplan für Neuauflage nordirischer Regionalregierung.
Florian Osuch junge Welt 18.10.2006

Die politische Selbstverwaltung Nordirlands stand Ende vergangener Woche auf der Agenda einer mehrtätigen Konferenz im schottischen Saint Andrews. Der britische Premierminister Tony Blair und sein irischer Amtskollege Bertie Ahern drängt dabei auf eine zeitnahe Regierungsbildung und eine endgültige Umsetzung des Karfreitag-Friedensabkommens von 1998. Gelingt dies nicht, werde der Autonomiestatus Nordirlands gänzlich aufgehoben und die Provinz ab Dezember 2006 von Irland und Großbritannien gemeinsam verwaltet..
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Unionisten in Bedrängnis

Gerry Adams Ireland Sinn Fein
flickr/Alatryste
(CC BY-NC-SA 2.0)

Britisches und irisches Ultimatum: Nordirische Parteien sollen gemeinsame Regierung bilden. Florian Osuch junge Welt 08.04.2005

Kurz vor dem achten Jahrestag des historischen Karfreitagabkommens kommt der festgefahrene Friedensprozeß im Norden Irlands erneut in Bewegung. Der britische Premierminister Tony Blair und sein irischer Amtskollege Bertie Ahern hatten am Donnerstag einen Plan für die Reaktivierung der Autonomieregierung bekanntgegeben. Bis zum 15. Mai soll das vor vier Jahren suspendierte Regionalparlament wieder zusammentreten und binnen sechs Monaten eine Allparteienregierung bilden.
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Sinn Féin im Aufwind

Sinn FéinFünf Jahre nach dem »Karfreitags-Abkommen«: IRA kündigt Kontakt zu Entwaffnungskommission an. Florian Osuch junge Welt 17.04.2003

Der seit einem Jahr ins Stocken geratene Friedensprozeß für Nordirland scheint langsam wieder in Fahrt zu kommen. Fünf Jahre nach Unterzeichnung des »Karfreitags-Abkommen« hat die Irisch Republikanische Armee (IRA) angekündigt, ihren vor acht Monaten abgebrochenen Kontakt zur Entwaffnungskommission wieder aufzunehmen. Ziel dieser Verhandlungen sei die Vernichtung eines dritten IRA-Waffenlagers, nachdem die Guerilla bereits im Oktober 2001 und im April 2002 zwei Waffendepots hatte verschließen lassen.
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