Tag-Archiv für 'dresden'

Prozess gegen Tim H. in Dresden

Prozess gegen Tim H. in DresdenPolizei der Videomanipulation überführt. Florian Osuch, SoZ – Sozialistische Zeitung, Nr. 1/2015
Am 8.Dezember 2014 begann in Dresden der Prozess gegen den Berliner Antifaschisten Tim H. wegen Beteiligung an Protesten gegen Neonazis am 19.Februar 2011. Damals verhinderten Sitzblockaden des Bündnisses «Dresden nazifrei», an dem sich bis zu 21000 Menschen beteiligten, darunter mehrere hundert Antifaschisten aus Nordrhein-Westfalen, einen Neonaziaufmarsch.Tim H. wird vorgeworfen, ein Megafon getragen und Demonstranten mit dem Ruf «Kommt nach vorne!» zum Durchbrechen einer Polizeikette aufgerufen zu haben. In einem ersten Verfahren wurde er im Januar 2013 u.a. wegen Landfriedensbruch zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahr und zehn Monaten ohne Bewährung verurteilt, welche er jedoch nicht antreten musste, weil er dagegen Rechtsmittel einlegte. (mehr…)

Prozess: Staatsanwaltschaft bleibt stur

Kundgebung vor dem Landgericht in Dresden wegen Prozess gegen Antifa Tim
Kundgebung vor dem Landgericht in Dresden, Foto: Florian Osuch

Antifaschist in Dresden wegen Blockade gegen Neonazis 2011 vor Gericht. Polizei der Videomanipulation überführt. Florian Osuch, junge Welt, 10.12.2014
Am Montag hat in Dresden der Berufungsprozess gegen einen Antifaschisten wegen Beteiligung an Protesten gegen Neonazis am 19. Februar 2011 begonnen. Damals verhinderte das Bündnis »Dresden Nazifrei« mit Sitzblockaden, an denen sich bis zu 21.000 Menschen beteiligten, einen Neonaziaufmarsch. Tim H. wird vorgeworfen, ein Megaphon getragen und Demonstranten mit dem Ruf »Kommt nach vorne!« zum Durchbrechen einer Polizeikette aufgerufen zu haben. In einem ersten Verfahren wurde er im Januar 2013 unter anderem wegen Landfriedensbruch zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahr und zehn Monaten ohne Bewährung verurteilt. Er musste die Haftstrafe zunächst nicht antreten, weil Rechtsmittel gegen das Urteil eingelegt worden waren. Vor dem Landgericht Dresden wird nun neu verhandelt. Die Anklage stützt sich im Wesentlichen auf Videomaterial der Polizei und auf die Aussagen eines Anwohners, der einen »großen Mann mit Megaphon« gesehen haben will. (mehr…)

Dresden: »Kommt nach vorne!«

Dresden Nazifrei! Antifaschist zu Haftstrafe verurteiltAntifaschist vor Gericht: Berufungsverfahren gegen Tim H. eröffnet. Florian Osuch, junge Welt, 8.12.2014
Vor dem Landgericht Dresden begann am Montag vormittag der Berufungsprozess gegen den Antifaschisten Tim H. Dem Berliner wird vorgeworfen, bei Protesten gegen einen Großaufmarsch von Neonazis in der sächsischen Landeshauptstadt im Februar 2011 zu Gewalt aufgerufen zu haben. Mit einem Megaphon soll er eine Menschenmenge mit dem Ruf »Kommt nach vorne!« zum Durchbrechen einer Polizeikette angestiftet haben. Dafür wurde er in einem ersten Verfahren im Januar 2013 zu einer Haftstrafe von einem Jahr und zehn Monaten ohne Bewährung verurteilt. Sowohl seine Verteidiger als auch die Staatsanwaltschaft legten gegen das damalige Urteil Berufung ein. (mehr…)

„Kommt nach vorne!“

Dresden Nazifrei Solidarität mit Tim
IG Metall

Gefängnisstrafe für angebliche Megafondurchsagen bei Blockade gegen Neonazis in Dresden. Florian Osuch, SoZ, März 2013
Ein Berliner Antifaschist ist in Dresden wegen Aktivitäten im Zusammenhang mit Blockaden gegen einen Neonaziaufmarsch zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden. Ein Jahr und zehn Monaten Haft ohne Bewährung lautete das Urteil. Die Entscheidung des Amtsgerichts Dresden wurde bereits im Januar diesen Jahres getroffen und löste eine Welle der Solidaritätsbekundungen für den Verurteilten aus. Tim H. wurde vorgeworfen im Februar 2011 eine Gruppe Demonstrierenden auf dem Weg zu einer Blockade angeführt zu haben. Mit friedlichen Sitzblockaden hatten damals bis zu 20.000 Antifaschisten, wie bereits im Februar 2010, einen Neonaziaufzug mit bis zu 7000 Teilnehmern blockiert. (mehr…)

Antifaschist zu Haftstrafe verurteilt

Dresden Nazifrei! Antifaschist zu Haftstrafe verurteiltEin Berliner ist am Mittwoch in Dresden wegen der Teilnahme an antifaschistischen Blockadeaktionen zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Florian Osuch, junge Welt, 17.1.2013
Der 36jährige soll nach Auffassung des Gerichts im Februar 2011 eine Gruppe Demonstranten des Bündnisses »Dresden Nazifrei« per Megafon dirigiert und zum Durchbrechen einer Polizeiabsperrung aufgefordert haben. Er wurde dafür zu einem Jahr und zehn Monaten Gefängnis ohne Bewährung verurteilt. (mehr…)

Die Busse sind schon fast bestellt

Regionalkonferenz-West Dresden NazifreiBündnis »Dresden Nazifrei« traf sich in Dortmund.
Florian Osuch Neues Deutschland 13.12.2010

Der jährliche Marsch in Dresden anlässlich der Bombardierung der Stadt im Zweiten Weltkrieg ist längst ein Kristallisationspunkt der Naziszene. Doch auch die Gegendemonstranten organisieren sich bereits. Der regionale Vorbereitungskreis ist zu erreichen unter: nrw.dresden-nazifrei.com
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Blockadetraining in Dortmund

Regionalkonferenz-West Dresden NazifreiBündnis »Dresden Nazifrei« bereitet Protest vor.
Florian Osuch Neues Deutschland 9.12.2010

Erfolgreiche Massenblockaden verhinderten im Februar dieses Jahres erstmalig Europas größten Neonaziaufmarsch in Dresden. Auch im kommenden Februar ist mit einem Nazi-aufmarsch zu rechnen, das Bündnis »Dresden Nazifrei« bereitet sich derzeit intensiv auf Proteste vor. Der regionale Vorbereitungskreis ist zu erreichen unter: nrw.dresden-nazifrei.com
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Konferenz »Dresden nazifrei«

Regionalkonferenz-West des Bündnisses Dresden NazifreiAm kommenden Samstag findet in Dortmund von 11 bis 18 Uhr eine Konferenz des Bündnisses »Dresden nazifrei« statt. Florian Osuch junge Welt 8.12.2010

Damit soll der Grundstein für eine breite Mobilisierung zu den Protesten gegen einen Neonaziaufmarsch Anfang Februar 2011 in Dresden gelegt werden. »Eingeladen sind alle Personen und Organisationen, die das Bündniss und die Blockaden unterstützen: Aktive aus Gewerkschaften, Jugendverbänden, Antifagruppen und Parteien«, so Azad Tarhan von der NRW-Linken zu jW. Konferenzort ist der Sitz von ver.di (Königswall 36). Der regionale Vorbereitungskreis ist zu erreichen unter: nrw.dresden-nazifrei.com

Startschuß für Mobilisierung gegen rechts

Demo gegen Neonazismus in DresdenDresden: Auf einer Tagung wurden Aktionen gegen den nächsten Neonaziaufmarsch beraten. Florian Osuch junge Welt 11.10.2010

Mehr als 250 Personen waren am Wochenende zu einer Aktionskonferenz der Bündnisse »Nazifrei! Dresden stellt sich quer!« und »No Pasarán!« in die sächsische Landeshauptstadt gekommen. Zwei Tage lang debattierten sie Strategien zur Verhinderung des nächsten Neonaziaufmarschs im Februar 2011 zum Jahrestag der Bombardierung der Elbmetropole durch US-amerikanische und englische Alliierte. Die Anwesenden waren sich einig: Sie wollen an den Erfolg vom 13. Februar dieses Jahres anknüpfen, als bis zu 15000 Menschen Europas größte rechte Demonstration blockierten.
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Antifa-Konferenz in Dresden

Demo gegen Neonazismus in DresdenUm die Proteste gegen einen geplanten Neonaziaufmarsch Anfang Februar 2011 in Dresden zu koordinieren, findet am 8./9. Oktober in Dresden eine Aktionskonferenz statt. Florian Osuch junge Welt 22.9.2010

Veranstalter sind das Antifa-Bündis »No Pasarán« und der Zusammenschluß »Dresden Nazifrei«. Ein Sprecher äußerte gegenüber jW, mit der Konferenz sollen die Aktivitäten in Dresden beginnen: »Mit einer Aktivierungskonferenz wollen wir für alle, die bereits 2010 mit ihrem Engagement zu dem Erfolg der Blockaden beigetragen haben und für alle neuen Unterstützer den Startschuß für die Vorbereitung für 2011 geben.«.

Proteste gegen Neonazigewalt

Demo gegen Neonazismus in DresdenAntifaschistische Gruppen rufen zu einer Demonstration gegen Neonazismus in Dresden auf. Florian Osuch junge Welt 18.9.2010

Sie beginnt am Samstag um 15 Uhr am Albertplatz. Anlaß sind Brandanschläge auf zwei alternative Wohnprojekte und auf einen jüdischen Friedhof in der Stadt in den vergangenen Wochen. Mehr Infos hier.

Aus der Geschichte lernen

SDS-Broschüre DresdenBroschüre „Block Fascism!“ von Solid und SDS erschienen.
Florian Osuch junge Welt 13.2.2010

Herausgegeben von der Linksjugend Solid und dem Studierendenverband Die Linke.SDS ist soeben eine Broschüre zur Geschichte des Faschismus und zur Debatte um antifaschistische Praxis erschienen. Zentrale Themen wie NPD-Verbot und anti-islamischer Rassismus werden ebenso behandelt wie die Geschichte der Autonomen Antifa sowie das Scheitern der Arbeiterbewegung im Kampf gegen die deutschen Faschisten.
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Probesitzen in Hellersdorf

Nach Razzien gegen Bündnis »Dresden Nazifrei« reagieren linke Gruppen in Berlin offensiv.
Florian Osuch Neues Deutschland 22.1.2010

Als Vorbereitung auf antifaschistische Proteste gegen einen Naziaufmarsch am 13. Februar 2010 in Dresden findet am Sonntag in Berlin eine Regionalkonferenz statt. Der lokale Ableger des bundesweiten Bündnisses »Dresden Nazifrei« lädt alle Interessierten ein, die sich in Dresden an Massenblockaden beteiligen wollen. »Wir möchten unser Aktions- und Blockadekonzept möglichst vielen Menschen transparent machen und offene Fragen klären«, erklärte Matthias Richter vom Vorbereitungskomitee gegenüber ND.
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Training: Rechte ­Demos blockieren

Aktionsnetzwerk JenaDas Aktionsnetzwerk Jena veranstaltet von Freitag bis Sonntag gemeinsam mit dem Zusammenschluß »Skills-For-Action« ein Aktionstraining für Antineonaziproteste.
Florian Osuch junge Welt 2.12.2009

Bei Blockaden gegen rechte Aufmärsche mangelt es oft an anschlußfähigen Strukturen und handlungsfähigen Gruppen. Der Workshop »Train the Trainer« bietet eine Ausbildung für Aktive, die künftig lokale Blockadetrainings anbieten wollen. Am 13. Februar 2010 in Dresden könnten dann die Erfahrungen aus dem Workshop gegen einen Aufmarsch von mehreren tausend Neonazis eingesetzt werden [No Pasarán]. Info und Anmeldung unter: training@aktionsnetzwerk.de

Nach dem Aufmarsch ist vor dem Aufmarsch

Antifa in Dresden - No PasaranNach dem Aufmarsch ist vor dem Aufmarsch.
Florian Osuch Sprachrohr Nr. 02 – 27. April 2009

Erschreckend war es mit anzusehen, dass am 14. Februar 2009 bis zu 7 000 Neonazis nahezu ungestört durch Dresden marschierten.
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