Tag-Archiv für 'dortmundquer'

Messerangriff in Dortmund

Nazis in Dortmund
Unappetitlich: Nazis in Dortmund
Foto: B90/Grüne-NRW (CC BY-SA 2.0)

Vier Jahre nach dem Verbot einer Neonazikameradschaft häufen sich Überfälle auf Antifaschisten. Rechte und Hooligans planen Aufmärsche. Florian Osuch junge Welt 17.08.2016
Am Sonntag ist in Dortmund ein junger Antifaschist überfallen und verletzt worden. Drei Vermummte hätten dem 24jährigen im Westteil der Stadt aufgelauert. Die Angreifer seien maskiert aus einem Auto gestiegen und hätten auf den Mann eingeschlagen, ein Täter soll mit einem Messer zweimal zugestochen haben. Trotz Stichverletzungen im Bauchbereich und Prellungen im Gesicht konnte der Angegriffene flüchten. Nach einer Erstversorgung im Krankenhaus habe er Anzeige bei der Polizei erstattet. Dies meldete das Bündnis »Dortmund stellt sich quer« am Montag. (mehr…)

»Mit friedlicher Sitzblockade Neonazis stoppen«

Sebastian Förster - Dortmund stellt sich quer

In Dortmund rufen Antifaschisten zu Protesten gegen rechte Provokationen am 1. Mai auf. Ein Gespräch mit Sebastian Förster vom Bündnis »Dortmund stellt sich quer«. Florian Osuch, junge Welt, 26.04.2014

Für den 1. Mai ist in Dortmund ein Neonaziaufmarsch angekündigt. Ein von der Polizei erlassenes Verbot wurde inzwischen gerichtlich gekippt. Wie bewerten Sie die Lage?
Leider haben sich die Erwartungen von Antifaschisten erneut bestätigt: Das Verwaltungsgericht in Gelsenkirchen hat am Donnerstag das Verbot aufgehoben. Wir rechnen auch nicht damit, daß sich die Situation noch mal ändert. In Dortmund wiederholen sich die Ereignisse vom 1. Mai vergangenen Jahres, als Neonazis durch die Stadt marschierten. Das Hin und Her zeigt ein weiteres Mal, daß man im Kampf gegen Rechts nicht auf den bürgerlichen Staat setzen kann: Wir müssen selbst aktiv werden. (mehr…)

Blockaden fest im Blick

BlockaDo! Naziaufmarsch am 1. Mai 2014 in Dortmund blockieren - Dortmund stellt sich quer - Dortmund bleibt nazifrei!Antifaschisten beraten in Dortmund über Aktionen gegen Aufmarsch am 1. Mai. Florian Osuch, junge Welt, 09.04.2014
In der Ruhrmetropole Dortmund planen Neonazis der Partei »Die Rechte« am 1. Mai einen Aufmarsch. Verschiedene antifaschistische Kräfte der Stadt haben sich vor kurzem im Bündnis »BlockaDo« zusammengeschlossen. Am Sonntag trafen sich 100 Personen zu einer Aktionskonferenz, um über das weitere Vorgehen zu beraten. In einem Punkt sind sich die Aktivisten einig: Naziaufmärsche sollen in Dortmund durch Sitzblockaden verhindert werden. Bislang agierten in der Stadt verschiedene Bündnis nebeneinander, wenngleich es zuletzt einzelne Kooperationen gab. Jetzt wollen sich die Bündnisse »Dortmund nazifrei«, »Dortmund stellt sich quer« sowie autonome Antifaschisten auf ein gemeinsames und organisiertes Vorgehen verständigen. (mehr…)

Dortmund: Rechte blockieren

Dortmund stellt sich quer - Dortmund bleibt nazifrei!

»BlockaDo« soll Faschisten stoppen: In Dortmund verständigen sich Antifaschisten auf ein gemeinsames Vorgehen gegen Neonazis »Dortmund stellt sich quer«. Florian Osuch, junge Welt, 05.04.2014
Die antifaschistischen Kräfte in Dortmund rücken zusammen. Mehrere bisher vielfach allein agierende Zusammenschlüsse haben sich auf ein gemeinsames Ziel verständigt. Das neue Bündnis nennt sich »BlockaDo«, und der Name ist Programm. Man will mit »Blockaden gegen Naziaufmärsche« vorgehen, heißt es in einem ersten Kommuniqué. Das Bündnis bilden die Zusammenschlüssen »Dortmund nazifrei«, »Dortmund stellt sich quer« und Antifagruppen aus dem autonomen Spektrum. Darüber hinaus sind Einzelpersonen und Aktive von Parteien und Gewerkschaften beteiligt. (mehr…)

»Unterschiede bleiben«

Sebastian Förster - Dortmund stellt sich quer

Zusammenarbeit bei Protesten gegen Neonazis in Dortmund. Beim Thema Sozialabbau und der Friedensfrage geht man weiter getrennte Wege. Ein Gespräch mit Sebastian Förster vom Bündnis »Dortmund stellt sich quer«. Florian Osuch, junge Welt, 05.04.2014

In Dortmund wurde mit »BlockaDo« ein Bündnis aus »Dortmund nazifrei«, »Dortmund stellt sich quer« und autonome Antifaschisten gegründet. Unterstützung kommt von Gewerkschaftern und Parteien. Gibt es bei solch einem breiten Zusammenschluß keine Schwierigkeiten?

Es gibt weiterhin deutliche politische Unterschiede zwischen Autonomen, Linken und SPD-Mitgliedern. Die Grundlage für die gemeinsame Arbeit bei »BlockaDO« wurde in einem Aktionskonsens fixiert. Darin spricht sich das Bündnis für Blockaden und gemeinsamen zivilen Ungehorsam aus. Auf anderem Gebiet arbeitetet jeder weiter wie bisher auch. (mehr…)

Streit um ein Stück Plastikfolie

Polizei, CS-Gas, Pfefferspray
Polizist mit Pfefferspray
flickr/AG Freiburg (CC BY-NC-SA 2.0)

Prozess zu »Passivbewaffnung« in Dortmund kurzfristig eingestellt. Florian Osuch, Neues Deutschland, 12.2.2014
Wenige Tage vor dem Prozess gegen eine Antifaschistin wegen Mitführens einer Plastikfolie zum Schutz vor Pfefferspray ist das Verfahren eingestellt worden. Die Studentin aus Düsseldorf war ursprünglich wegen »passiver Bewaffnung« angeklagt gewesen. Mareen H. hatte auf dem Weg zu einer Demo gegen Neonazis am 31. August vorigen Jahres in Dortmund eine Folie für Overheadprojektoren mit sich geführt. Daran hatte sie ein Gummiband befestigt. Das Ergebnis kann als Schutz vor polizeilicher Repression vor das Gesicht gespannt werden: Bei Protesten gegen rechte Aufmärsche ging die Polizei in der Vergangenheit zum Teil massiv mit Pfefferspray gegen Nazigegner vor. (mehr…)

Rechte Konkurrenz im Westen

Blockade gegen Neonazis in Dortmund, 3.9.2011
Blockade gegen Nazis in Dortmund, 3.9.2011
flickr/DortmundQuer (CC BY-SA 2.0)

Zwei Naziaufmärsche am 1. Mai im Ruhrgebiet geplant. Antifaschisten kündigen Proteste an. Florian Osuch, junge Welt, 3.2.2014
In Nordrhein-Westfalen geht der Streit zwischen den beiden faschistischen Formationen NPD und »Die Rechte« in eine neue Runde. Zum 1. Mai planen beide Parteien eigene Aufmärsche, in Dortmund und in Duisburg. Damit stehen sie sich nicht nur auf dem Wahlzettel, sondern auch auf der Straße konkurrierend gegenüber. (mehr…)

Vorbereitung auf Proteste gegen Neonaziaufmarsch in Dortmund

Vorbereitung auf Proteste gegen NeonaziaufmarschObwohl in Nordrhein-Westfalen im Sommer vorigen Jahres drei »Kameradschaften« verboten wurden, gilt Dortmund weiterhin als Hochburg der Neonazis. Florian Osuch, junge Welt, 28.8.2013
Die Szene hat sich nun in der Partei »Die Rechte« reorganisiert (jW berichtete). Antifaschistische Kräfte machen dagegen seit Jahren mobil (Foto vom 1. September 2012). Unter dem Motto »Dortmund nimmt Platz« ruft das Bündnis »Dortmund stellt sich quer« zu Sitzblockaden gegen die Neonazis auf. (mehr…)

Verbote, Schulden, Zerwürfnisse

No NPDDie Neonaziszene vor schwierigen Neugruppierungen, Florian Osuch, SoZ – Sozialistische Zeitung, 1.11.2012
Seit dem Auffliegen des NSU scheint die braune Bewegung in der Bundesrepublik angeschlagen. Der Staat verbietet Nazigruppierungen, die NPD ist finanziell in Schwierigkeiten und Teile der Szene gruppieren sich neu. Der Skandal um V-Leute im Zuge der NSU-Enthüllungen führt zur Frage: Wo sitzt eigentlich kein Spitzel? (mehr…)

In Dortmund ticken die Uhren anders

Dortmund stellt sich quer am 3.9. gegen Nazis! Dortmund Nazifrei!Nachlese zum Naziaufmarsch am 3. September 2011. Florian Osuch SoZ – Sozialistische Zeitung 10/2011
Ein Großaufgebot der Polizei, die vollständige Absperrung des Stadtviertels und ein massiver Pfeffersprayeinsatz sorgten für einen nahezu ungestörten Ablauf eines Naziaufmarsches am 3.September in Dortmund. Mehrere hundert Neonazis zogen durch die Dortmunder Nordstadt. (mehr…)

ver.di-Fest gegen Neonazi-Aufmarsch in Dortmund

Dortmund stellt sich quer am 3.9. gegen Nazis! Dortmund Nazifrei!Breiter gesellschaftlicher Widerstand formiert sich in Dortmund gegen einen geplanten Aufmarsch von Neonazis am 3. September 2011. Florian Osuch ver.di NEWS 24.08.2011
Zum siebten Mal in Folge mobilisiert die rechte Szene in der Stadt für einen „nationalen Antikriegstag“. In der Stadt vergeht kaum eine Woche ohne Angriffe vermutlich von Rechten gegen Nazigegner. (mehr…)

Staatsanwaltschaft pfeift Polizei zurück

Dortmund stellt sich querErfolgreiche Aktionskonferenz in Dortmund. Blockaden gegen Naziaufmarsch geplant. Florian Osuch junge Welt 20.07.2011

Zu einer Aktionskonferenz gegen einen für den 3. September geplanten Neonaziaufmarsch versammelten sich am vergangenen Wochenende über 50 Menschen in Dortmund. Interessierte Einzelpersonen sowie zahlreiche Multiplikatoren aus Gewerkschaften, Antifagruppen, Jugendverbänden und den Parteien Die Linke und DKP folgten der Einladung des Bündnisses »Dortmund stellt sich quer«.
(mehr…)

Dortmund will sich quer stellen

Dortmund stellt sich querAuch OB und Minister wollen Nazis blockieren. Florian Osuch Neues Deutschland 20.07.2011

Es bewegt sich etwas in Dortmund. Gleich mehrere antifaschistische Bündnisse rufen zu Blockaden gegen einen Naziaufmarsch Anfang September in der Ruhrmetropole auf. In den vergangenen Jahren gab es zwar verschiedenste Aktivitäten gegen den so genannten Nationalen Antikriegstag. Doch die meisten Aktionen fanden fernab der Rechten statt. Das soll sich jetzt ändern. »Wir wollen mit Aktionen des zivilen Ungehorsams die Rechten tatsächlich blockieren«, sagte Azad Tarhan von »Dortmund stellt sich quer« gegenüber ND.
(mehr…)

Dortmund: Proteste gegen Neonazis

Dortmund stellt sich querDie Pläne des antifaschistischen Bündnisses »Dortmund stellt sich quer« nehmen Gestalt an.
Florian Osuch junge Welt 1.9.2010

Der geplante Neonaziaufmarsch am kommenden Samstag in Dortmund soll mittels Massenblockaden verhindert werden. Unter anderem aus Berlin, Hamburg, Stuttgart, Dresden und Hannover werden Busse mit Demonstranten in Dortmund erwartet. Der als »Nationaler Antikriegstag« deklarierte Aufmarsch in der Ruhrmetropole gilt neben dem jährlichen Februaraufzug in Dresden als zweites überregionales Ereignis der Neonazibewegung.
(mehr…)