Tag-Archiv für 'coordinadora-antifascista'

»Aktive Stimmenthaltung«

AntifaTrotz steigender Chancen für Linke ruft die Antifakoordination Madrid zum Wahlboykott auf. Florian Osuch junge Welt 20.05.2015
Wenige Tage vor den Kommunal- und Regionalwahlen in Spanien hat die »Coordinadora Antifascista de Madrid« einen Aufruf zur aktiven Stimmenthaltung verbreitet. In einem Kommuniqué heißt es, soziale Kämpfe fänden »auf der Straße statt, nicht in den Parlamenten«. (mehr…)

Gedenkplatte für Faschisten entfernt

AntifaIn den Abendstunden des 9. November 2009 entfernten Aktivisten der Antifakoordination Madrid eine Gedenkplatte für den spanischen General Agustín Muñoz Grandes.
Florian Osuch junge Welt 11.11.2009

Die Antifaschisten wollten damit der Opfer der Reichspogromnacht von 1938 gedenken und ein Zeichen gegen die fehlende Auseinandersetzung mit der faschistischen Vergangenheit Spaniens setzen. Muñoz steht persönliche für die Kontinuität des Faschismus in Spanien. Während des Spanischen Bürgerkriegs befehligte er Franco-Truppen gegen die Republik. Im Zweiten Weltkrieg –Franco hatte inzwischen die Volksfrontregierung geschlagen – führte er den spanischen Freiwilligenverband »División Azul« an. Er kehrte nach Spa­nien zurück und machte Karriere als Militär und Politiker. Von 1951 bis 1957 war er Verteidigungsminister und von 1962 bis 1967 stellvertretender Ministerpräsident im faschistischen Kabinett unter General Franco.

Info: Antifa Madrid

Antifa-Koordination von Madrid droht Verbot

Logo Coordinadora Antifascista de MadridMassenmedien und rechte Kräfte in Spanien schüren Kampagne gegen linke Organisationen
Florian Osuch junge Welt 7.5.2008

In Spanien streben rechte Kräfte ein Verbot von zahlreichen linken Organisationen darunter auch antifaschistischen Gruppen an. Unterstützt von konservativen Medien forderte kürzlich die rechtsextreme Vereinigung »Manos Limpias« (Saubere Hände) das Verbot der Izquierda Castellana (Kastillische Linke) sowie der Coordinadora Antifascista de Madrid (Antifa-Koordination aus Madrid).
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Tränengas gegen Antifas in Madrid

AntifaFlorian Osuch junge Welt 5.3.2008

In der spanischen Hauptstadt Madrid haben am vergangenen Freitag rund 1 000 Antifaschisten einen Aufmarsch von Neonazis verhindert. Die extrem rechten Gruppierungen »Nación y Revolución« und »Combat España« wollten im migrantisch und alternativ geprägten Stadtteil Lavapiés marschieren. Der Aufmarsch mit einhundert Neonazis mußte nach wenigen Minuten abgebrochen werden, weil Antifaschisten versucht hatten, den Versammlungsplatz Tirso de Molina zu stürmen.
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Demonstrationsverbot in Madrid

Carlos Madrid
foto: kaos en la red

Spanien: Gedenken an ermordeten Antifaschisten untersagt. Faschisten ehrten Franco. Florian Osuch junge Welt 21.11.2007

Mehr als drei Jahrzehnte nach dem Tod des spanischen Diktators Francisco Franco hängt dessen langer Schatten noch immer über Madrid. An seinem 32. Todestag marschierten am Dienstag erneut mehrere tausend Anhänger Francos durch die spanische Hauptstadt. Darunter alte Faschisten, die 1936 am Putsch gegen die Volksfrontregierung teilgenommen hatten, ebenso wie ehemalige Staatsfunktionäre der 40jährigen Diktatur sowie junge Neonazis. Neben Madrid war das etwa 50 Kilometer entfernte Valle de los caídos, das »Tal der Gefallenen«, Hauptanlaufpunkt für die Franco-Verehrer. Dort ist der Faschist in einer monumentalen Anlage neben rund 40000 Soldaten begraben. 20.000 Zwangsarbeiter mußten die »Heldengedenkstätte« in 19jähriger Bauzeit errichten. Hauptbestandteil ist eine in den Berg geschlagene Kirche. Über allem ragt ein 150 Meter hohes Kreuz, das bereits aus großer Entfernung zu sehen ist. Ins Valle de los caídos zog es bereits am Sonntag und Montag Hunderte Aktivisten der Falange. Sie war Staatspartei unter der Franco-Diktatur und ist in Spanien noch heute legal.
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Antifaschist in Madrid ermordet

Neofaschist sticht bei Naziaufmarsch auf protestierende Linke ein. Florian Osuch junge Welt 13.11.2007

Am Sonntag morgen ist in Madrid ein junger Antifaschist von einem Neonazi erstochen worden. Der 16jährige Carlos J.P. wurde durch mehrere Messerstiche so schwer verletzt, daß er kurze Zeit später starb. Nach Angaben der spanischen Tageszeitung El Mundo befindet sich noch ein weiterer junger Mann mit schweren Verletzungen im Krankenhaus. (mehr…)