Tag-Archiv für 'antifaschistische-linke-berlin'

»Kompromisslose Haltung«

Fote Flora Hamburg

Nach der Selbstauflösung namhafter Gruppen fordern Göttinger Aktivisten dazu auf, den »Gesamtansatz der Antifa« weiterzudenken. Florian Osuch, junge Welt, 24.12.2014
Seit mehreren Monaten debattieren antifaschistische Gruppen in der Bundesrepublik über den Stand und die Zukunft ihrer Bewegung und über neue Strategien. Ein Kongress unter dem Motto »Antifa in der Krise« im April 2014 konnte wohl keine befriedigenden Antworten liefern. Drei bedeutende Antifagruppen aus dem autonomen Spektrum haben sich seither aufgelöst: die Autonome Antifa f aus Frankfurt am Main im Juli, die Antifaschistische Linke Berlin (ALB) einen Monat später und die Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin im Oktober. Die Mehrheit der Aktiven aus den drei Zusammenschlüssen hat ihre politische Tätigkeit allerdings nicht eingestellt. Die Frankfurter Antifaschisten firmieren seither unter dem Namen »Kritik und Praxis«, während Aktive aus den beiden Berliner Gruppen sich bundesweiten Bündnissen angeschlossen haben. (mehr…)

Brutstätten des Terrors

Veranstaltungsreihe zu Rassismus, NSU und VerfassungsschutzEine Veranstaltungsreihe in Berlin befaßt sich mit dem Komplex »Nationalsozialistischer Untergrund«, Verfassungsschutz und staatlicher Rassismus, Florian Osuch, junge Welt, 7.11.2012
Was wissen wir ein Jahr nach seinem »Auffliegen« über den »Nationalsozialistischen Untergrund« (NSU)? Mindestens neun Menschen wurden aus rassistischen Motiven ermordet, zahlreiche weitere durch Anschläge verletzt. Das Motiv für den Mord an einer Polizistin ist weiter unklar. Wir wissen, daß das Umfeld der Täter von Geheimdiensten infiltriert und protegiert wurde. Rassismus war Nährboden für die Morde und institutioneller Rassismus wohl auch Grundlage für die Arbeit der Polizei, die mit aller Sorgfalt die Opfer und ihr Umfeld ausspähte und an den Motiven des NSU vorbei ermittelte. (mehr…)

Extremismus der Mitte

ExtremismusEine Broschüre zur Totalitarismusideologie.
Florian Osuch junge Welt 5.7.2010

Wer als »politisch extrem« eingestuft wird, entscheiden in der Bundesrepublik meist Polizei, Verfassungsschutz, Staatsanwaltschaft, Politiker oder sogenannte Extremismusforscher. Der gesunde Menschenverstand bleibt dabei häufig auf der Strecke. Ein Rechtsbegriff ist »Extremismus« ohnehin nicht. Die Broschüre »Total extrem«, herausgegeben von der Antifaschistischen Linke Berlin (ALB), nimmt sich der Thematik an. Anlaß waren Hetzartikel gegen die linke Szene in Berlin, insbesondere auch gegen die ALB, als in der Hauptstadt Nacht für Nacht Luxuskarossen in Flammen aufgingen.
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Linke im Visier

Silvio Meier 2009Vor 17 Jahren wurde der Hausbesetzer Silvio Meier von Neonazis getötet. Gedenkdemo am Samstag. Proteste gegen geplante Räumung alternativer Projekte angekündigt.
Florian Osuch junge Welt 18.11.2009

Am kommenden Samstag findet in Berlin die traditionelle Silvio-Meier-Demonstration statt. Sie erinnert an einen jungen Hausbesetzer, der am 21. November 1992 von Neonazis auf dem U-Bahnhof Samariterstraße im Berliner Stadtteil Friedrichshain von Neonazis getötet wurde. Im Zentrum der diesjährigen Demonstration steht die Forderung nach dem Erhalt linker Zentren in Berlin. Nach Angaben der Antifaschistischen Linken Berlin (ALB) sind mehrere Kultur- und Wohnprojekte von Räumung bedroht, darunter die Hausprojekte Liebigstraße 14, Rigaer Straße 94 oder der Wagenplatz »Schwarzer Kanal«. Die Bewohner stünden unter massiven Druck von »Spekulanten, Wohneigentümern, Polizei und Mainstreampresse«, so ALB-Sprecher Lars Laumeyer gegenüber jW. Erst am Montag durchsuchte ein Großaufgebot von bis zu 140 Polizisten zwei Hausprojekte in der Liebigstraße. Dort wohnt u.a. ein junger Mann, der in den frühen Morgenstunden unter dem Verdacht der PKW-Brandstiftung festgenommen worden war.
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Zur Bedeutung Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts im 21. Jahrhundert

In einem Gemeinschaftsprojekt haben die Antifaschistische Linke Berlin (ALB) und der Studierendenverband DieLinke.SDS eine Broschüre zur »Bedeutung Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts für die Linke im 21. Jahrhundert« herausgegeben.
Florian Osuch junge Welt 26.1.2009

Autorinnen und Autoren aus unterschiedlichen Strömungen der (radikalen) Linken stellen die theoretischen Überlegungen der beiden Revolutionäre dar.
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Weichspülung abgelehnt

Fuck you O2Annähernd 35.000 Wähler des Berliner Bezirks Kreuzberg-Friedrichshain haben sich am Sonntag am Bürgerentscheid beteiligt und über die Bau- und Investitionspläne am Spreeufer abgestimmt.
Florian Osuch junge Welt 15.7.2008

Rund 87 Prozent von ihnen befanden: »Mediaspree versenken!«. Damit wurde dem Vorhaben des Lobbyvereins »Mediaspree« eine klare Absage erteilt. Nach Plänen des staatlich geförderten Klubs sollen entlang der Spree auf 3,7 Kilometer Uferzone mit einer Gesamtfläche von 180 Hektar Luxusappartements, Hotel-, Bürokomplexe, Yachthafen und Lofts mit privatisiertem Spreeblick entstehen.
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15 Jahre Silvio-Meier-Gedenken

Silvio MeierJährliches Erinnern an 1992 von Neonazis erstochenen Antifaschisten und Hausbesetzer in Berlin. Florian Osuch junge Welt 14.11.2007

Silvio Meier – Antifaschist und Aktivist der Hausbesetzerbewegung in Berlin – wurde am 21. November 1992 von Neonazis getötet. Er und einige Freunde gerieten vor 15 Jahren auf dem U-Bahnhof Samariterstraße in Berlin-Friedrichshain mit Neonazis in Streit. Es folgte eine Schlägerei, zurück blieben mehrere schwer verletzte Antifaschisten; Silvio Meier verstarb kurze Zeit später an einer Stickwunde.
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Fußball als Statement

AntifaAntifa-Gruppen treffen sich zu einem antirassistischen Kickerturnier in Berlin. Florian Osuch junge Welt 30.07.2003

Am kommenden Wochenende findet in Berlin das antirassistische Fußballturnier »Left-Kick« statt. Bisher haben über ein Dutzend Mannschaften ihre Teilnahme zugesagt, darunter Teams aus Berlin, Leipzig, Bremen, Göttingen und Schwerin. Die Initiative geht in diesem Jahr von der Antifaschistischen Linken Berlin (ALB) und der Freizeit-Mannschaft »Red Zombies Westberlin« aus, nachdem in den vergangenen Jahren in Göttingen und Schwerin gespielt wurde.
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