Tag-Archiv für 'anschlag'

Mord in Belfast

Belfast Wandbild Mural IRA
Wandbild in „The Markets“, Belfast
Foto: flickr/PPCC Antifa (CC BY-NC-SA 2.0)

Ehemaliger IRA-Kommandeur getötet. Attacken und Drohungen gegen Sinn Féin vor Parlamentswahl. Florian Osuch, junge Welt, 7.5.2015
In Nordirland ist am Dienstag morgen der ehemaliger Kommandeur der Irisch-Republikanischen Armee (IRA), Gerard »Jock« Davison, von einem Unbekannten erschossen worden. Der Anschlag ereignete sich gegen 9.15 Uhr im Market-Viertel nahe dem Stadtzentrum von Belfast. Der Familienvater war auf dem Weg zur Arbeit in einem Nachbarschaftszentrum. Niemand bekannte sich bisher zu dem Attentat. (mehr…)

Belfaster Schrecken

PSNI Nordirland
Polizeiwagen in Nordirland
Foto: flickr/MissCopenhagen (CC BY-NC-ND 2.0)

Mutmaßlich irische Splittergruppen platzieren Sprengsatz. Polizeisperren zur Weihnachtszeit. Florian Osuch, junge Welt, 27.11.2013
Die nordirische Metropole Belfast ist am Sonntag abend nur knapp einem Bombenanschlag entgangen. Ein mit bis zu 60 Kilo Sprengstoff beladener PKW wurde in der Innenstadt am Eingang zur Tiefgarage eines großen Einkaufszentrums abgestellt, explodierte jedoch nicht. In der Nähe befinden sich auch die Hauptpolizeiwache von Belfast sowie ein Justizkomplex. Die Polizei evakuierte Dutzende Gebäude, darunter auch Restaurants und ein Kino. Als Experten der britischen Armee den Sprengsatz entschärfen wollten, detonierte der Zünder. Er löste jedoch keine Explosion des selbst hergestellten Sprengstoffes aus. (mehr…)

20 Jahre nach Anschlag: »I am truly sorry«

20 Jahre nach Anschlag in Belfast
Foto: flickr/hanszinsli (CC BY-NC-ND 2.0)

Nordirland erinnert an Anschlag vor zwanzig Jahren. Attentäter bittet um Verzeihung. Florian Osuch, junge Welt, 23.10.2013

In Belfast wird heute an die Opfer eines Bombenanschlags der IRA vor 20 Jahren erinnert. Angehörige und Freunde wollen sich vor einem ehemaligen Fischgeschäft auf der Shankill Road versammeln, einer beliebten Einkaufsstraße und Hochburg pro-britischer Paramilitärs in Nordirland. Am 23. Oktober 1993 starben dort zehn Menschen, als ein Sprengsatz explodierte. Neben acht Zivilisten wurden ein Mitglied der pro-britischen Miliz »Ulster Defence Association« (UDA) sowie der Attentäter getötet. (mehr…)

Belfast: Anschlag auf irisches Viertel

Mutmaßlich pro-britische Jugendliche haben am Dienstag nachmittag einen Anschlag auf einen mehrheitlich von Iren bewohnten Bezirk in Belfast verübt. Florian Osuch, junge Welt, 20.6.2013

Unbekannte schleuderten einen Molotowcocktail über eine Absperrung, die das Viertel Short Strand im Osten der Stadt umgibt. Ein Mädchen wurde verletzt. (mehr…)

Nordirland: Bombe vor Polizeistation

Bombe in Belfast verletzt PolizistenUnbekannte haben in Nordirland erneut einen Anschlag auf eine Einrichtung der Polizei verübt. Florian Osuch, junge Welt, 18.3.2013
Am Samstag morgen fanden Beamte vor einer hochgesicherten Wache in Belfast einen Sprengsatz. Zu einer Detonation kam es jedoch nicht. Die Gegend um die New Barnsley Police Station wurde evakuiert, Anwohner konnten erst am späten Abend in ihre Häuser zurück. (mehr…)

Bombe in Belfast verletzt Polizisten

Bombe in Belfast verletzt PolizistenBehörden machen IRA-Splittergruppen für Attentat auf Polizisten verantwortlich. Florian Osuch, junge Welt, 13.3.2013
In Nordirland haben Unbekannte in der Nacht zu Sonntag einen Sprengstoffanschlag auf eine Polizei­streife verübt. Die Beamten des Police Service of Northern Ireland (PSNI) waren per Telefon zu einem Einsatz an einen Weg nahe einer vielbefahrenden Autobahn im Norden Belfast gerufen worden, als eine Bombe detonierte. Die drei Polizisten blieben unverletzt, erlitten jedoch einen Schock. Die Umgebung sowie ein Abschnitt des M5 Motorway blieben wegen umfangreicher Sucharbeiten, die auch von Spezialisten der britischen Armee geführt wurden, bis zum Montag gesperrt. Erste Untersuchungen ergaben, daß der Sprengsatz per Mobiltelefon ferngezündet wurde, jedoch nur teilweise explodierte. (mehr…)

Proteste gegen Neonazigewalt

Demo gegen Neonazismus in DresdenAntifaschistische Gruppen rufen zu einer Demonstration gegen Neonazismus in Dresden auf. Florian Osuch junge Welt 18.9.2010

Sie beginnt am Samstag um 15 Uhr am Albertplatz. Anlaß sind Brandanschläge auf zwei alternative Wohnprojekte und auf einen jüdischen Friedhof in der Stadt in den vergangenen Wochen. Mehr Infos hier.

800 Nazis marschierten

AntifaLinke Proteste / Antifa kritisiert Polizei und Medie.
Florian Osuch Neues Deutschland 12.10.2009

Bis zu 800 Neonazis marschierten am Samstag durch die Berliner City vom Alexanderplatz zum S-Bahnhof Landsberger Allee in Prenzlauer Berg. Mehrere Hundert Menschen beteiligten sich an vier Kundgebungen gegen Rechts. Die Neonazis marschierten auf wegen eines – nach bisherigen Ermittlungen nicht politisch motivierten – Anschlags auf die rechte Szenekneipe »Zum Henker« im Köpenicker Ortsteil Niederschöneweide eine Woche zuvor. Ein Maskierter hatte zwei Brandsätze auf das Lokal geworfen, die kaum Schaden anrichteten. Bei der anschließenden Flucht überfuhren die mutmaßlichen Angreifer einen 23-jährigen Rechten, der auch NPD-Mitglied ist, und verletzten ihn lebensgefährlich.
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»Falsch und kontraproduktiv«

Ireland Stencil CIRA Continuity Irish Republican Army
flickr/infomatique CC BY-SA 2.0

Nordirland: Sinn Féin verurteilt tödliche Schüsse auf Polizisten.
Florian Osuch junge Welt 11.3.2009

Nur 48 Stunden nach dem tödlichen Angriff auf zwei britische Soldaten in Nordirland ist in der Nacht zum Dienstag ein Polizist erschossen worden. (mehr…)

Gedenken an Anschlagsopfer von Omagh

Attentat in Nordirland sollte vor zehn Jahren Friedensprozeß stören. In der Folge wurde die IRA entwaffnet
Florian Osuch junge Welt 18.8.2008

In der Stadt Omagh haben am Wochenende mehrere tausend Menschen der Opfer eines der schwersten Anschläge in Nordirland gedacht. Am 15. August 1998 starben bei dem Bombenattentat der irischen Splittergruppe Real IRA 29 Menschen. Es war die blutigste Attacke des fast 30 Jahre währenden Bürgerkriegs im Norden Irlands. An der Trauerfeier nahmen nun Überlebende sowie zahlreiche Politiker teil, darunter der irische Ministerpräsident Brian Cowen sowie der stellvertretende Premierminister von Nordirland, Martin McGuinness von der Linkspartei Sinn Féin.
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Nordirland: Polizist bei Anschlag verletzt

Logo PSNIIn Nordirland ist in der Nacht zu Dienstag ein Polizist bei einem Bombenanschlag schwer verletzt worden
Florian Osuch junge Welt 14.5.2008

Im Dorf Spamount in der Region Tyrone explodierte ein Sprengsatz unter dem Wagen eines Angehörigen der nordirischen Polizei PSNI. Sicherheitskräfte machen irische Splittergruppen für die Aktion verantwortlich. Diese lehnen den Friedenskurs der Irisch Republikanischen Armee (IRA) ab. Martin McGuiness, zweiter Minister der Regionalregierung, ehemaliger IRA-Kommandeur und Vizechef der irischen Linkspartei Sinn Féin äußerte gegenüber BBC, daß die Urheber des Anschlages »keine Angebote, kein Mandat und keine Strategie« hätten.

Anschläge in Nordirland

Logo PSNIIrische Splittergruppe legt Bombe in Shoppingcenter. Loyalisten attackieren wiederholt Migranten
Florian Osuch junge Welt 13.5.2008

Im Norden Irlands ist am Pfingstwochenende eine Familie aus Bulgarien Opfer eines rassistisch motivierten Brandanschlags geworden. An anderer Stelle legte vermutlich eine irische Splittergruppe eine Brandbombe in einem Shoppingcenter und verursachte leichte Sachschäden.
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Wieder Bomben in Irland

Ireland RIRA Real IRA Derry
flickr/PPCC Antifa CC BY-NC-SA 2.0

Versuchen irische Splittergruppen, den Friedensprozeß zu stören? Einkaufszentren in Belfast niedergebrannt. Protestantische Rechte soll provoziert werden.Florian Osuch junge Welt 6.11.2006

Kurz vor Ablauf einer erneuten Frist im nordirischen Friedensprozeß hat in der vergangenen Woche eine Anschlagwelle Belfast erschüttert. Bei mehreren Brandstiftungen wurden zwei Warenhäuser sowie ein Einkaufszentrum schwer beschädigt. Rund 70 Feuerwehrmänner waren allein mit dem Feuer in dem Einkaufszentrum beschäftigt, das trotzdem bis auf die Grundmauern niederbrannte. (mehr…)

Wahlen als Friedenshebel

Sinn FéinNordirland-Gespräche in London. Sinn Féin legt Dossier über anti-irischen Terror vor. Florian Osuch junge Welt 15.10.2003

Bei einem überraschenden Gipfeltreffen am Montag in London mit Britanniens Premierminister Tony Blair, dessen irischem Amtskollegen Berti Ahern sowie den nordirischen Vertretern David Trimble (Ulster Unionist) und Gerry Adams (Sinn Féin) wurde über neue Anstöße für den festgefahrenen Friedensprozeß verhandelt. Seit über einem Jahr steht der Norden Irlands wieder unter direkter britischer Verwaltung, nachdem die Ulster Unionist Party die Zusammenarbeit mit Sinn Féin in der »Allparteien-Regierung« aufgekündigt hatte. Nunmehr wurden die von Sinn Féin seit langem geforderten Neuwahlen für den 13. November anvisiert. Ob der Termin bestätigt wird, entscheidet sich im Laufe des Mittwochs: Tony Blair müßte die Wahl heute ausrufen, um festgesetzte Fristen für die Dauer des Wahlkampfes zu wahren. Weitere Informationen zu den Gesprächsergebnissen lagen nicht vor.
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»Gefährliches politisches Vakuum«

Sinn FéinIrlandweite Aktionen von Sinn Féin gegen Verschiebung der Nordirland-Wahl. Florian Osuch junge Welt 28.05.2003

»Es gibt keinen Grund, warum wir im Mai nicht wählen können«, so das Statement von Sinn-Féin-Präsident Gerry Adams zu den ursprünglich für den morgigen Donnerstag geplanten Wahlen zum nordirischen Parlament. Sie wurden inzwischen auf Herbst vertagt. Die britische Regierung hatte den Termin vor sechs Wochen erneut verschoben, weil sich der Unionisten-Führer David Trimble geweigert hatte, mit Sinn Féin auf parlamentarischer Ebene zusammenzuarbeiten, solange sich die ihr nahestehende IRA nicht völlig entwaffnet habe.
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