Archiv für Juli 2011

Staatsanwaltschaft pfeift Polizei zurück

Dortmund stellt sich querErfolgreiche Aktionskonferenz in Dortmund. Blockaden gegen Naziaufmarsch geplant. Florian Osuch junge Welt 20.07.2011

Zu einer Aktionskonferenz gegen einen für den 3. September geplanten Neonaziaufmarsch versammelten sich am vergangenen Wochenende über 50 Menschen in Dortmund. Interessierte Einzelpersonen sowie zahlreiche Multiplikatoren aus Gewerkschaften, Antifagruppen, Jugendverbänden und den Parteien Die Linke und DKP folgten der Einladung des Bündnisses »Dortmund stellt sich quer«.
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Dortmund will sich quer stellen

Dortmund stellt sich querAuch OB und Minister wollen Nazis blockieren. Florian Osuch Neues Deutschland 20.07.2011

Es bewegt sich etwas in Dortmund. Gleich mehrere antifaschistische Bündnisse rufen zu Blockaden gegen einen Naziaufmarsch Anfang September in der Ruhrmetropole auf. In den vergangenen Jahren gab es zwar verschiedenste Aktivitäten gegen den so genannten Nationalen Antikriegstag. Doch die meisten Aktionen fanden fernab der Rechten statt. Das soll sich jetzt ändern. »Wir wollen mit Aktionen des zivilen Ungehorsams die Rechten tatsächlich blockieren«, sagte Azad Tarhan von »Dortmund stellt sich quer« gegenüber ND.
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Unruhen in Nordirland

PSNI Belfast Northern Ireland
flickr/flicks-of-micks (CC BY-NC-ND 2.0)

Demonstrationen gegen loyalistische Provokationen eskalieren. Florian Osuch junge Welt 13.07.2011

In der Nacht zu Dienstag kam es in Belfast zu massiven Ausschreitungen zwischen proirischen Demonstranten und der Polizei. In der republikanischen Hochburg Westbelfast wurden Steine, Farbflaschen und Molotowcocktails auf Einsatzkräfte der nordirischen Polizei geworfen. Mehrere Pkw gingen in Flammen auf. Die Polizei ging mit Wasserwerfern und Plastikgeschossen gegen die Protestierenden vor. Bis zu 51 dieser bisweilen tödlichen Waffen wurden abgefeuert. Polizeisprecher Dave Jones sprach von 22 verletzten Polizisten, vier Beamte seien im Krankenhaus behandelt worden. Über Verletzte auf seiten der Protestierenden gab es zunächst keine Angaben. Die Irish Times berichtete von mehreren Schüssen, die im Umfeld der Krawalle abgefeuert wurden.
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Krawalle nach Verhaftungen in Nordirland

burnout lorry, trouble in Lurgan / Craigavon, northern ireland
Craigavon (anderes Datum); flickr/
photographphil (CC BY-NC-SA 2.0)

Funktionäre von »Republican Sinn Féin« vorübergehend festgenommen. Florian Osuch junge Welt 09.07.2011

In Nordirland ist es von Donnerstag zu Freitag die zweite Nacht in Folge zu massiven Ausschreitungen gekommen. In Craigavon nahe Belfast wurden mehrere Pkw in Brand gesetzt. Ein Mann wurde mit vorgehaltener Pistole zum Verlassen eines Lieferwagens gezwungen, wenig später ging sein Fahrzeug in Flammen auf. Bereits in der Nacht zu Donnerstag war es in Lurgan, rund 30 Kilometer von Belfast entfernt, zu heftigen Krawallen gekommen. In einem mehrheitlich von Iren bewohnten Stadtviertel wurden ebenfalls Fahrzeuge in Brand gesetzt und nach Meldungen des Belfast Telegraph wurde auch auf Polizisten geschossen.
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