Archiv für Oktober 2010

Kiezprotest in Berlin-Kreuzberg

Reiche 63aStudenten-WGs fordern von Bezirksamt Bestandsschutz für Billigmieten. Florian Osuch junge Welt 29.10.2010

Im Berliner Stadtteil Kreuzberg haben am Mittwoch abend Bewohner des Hauses in der Reichenberger Straße 63a gegen geplante Mieterhöhungen protestiert. Die Mitglieder des »alternativen Wohn- und Kulturprojekts« zogen zur Bezirksverordnetenversammlung, wo Die Linke einen Dringlichkeitsantrag eingebracht hatte. Der Bezirk ist seit 20 Jahren Generalmieter des ehemals besetzten Hauses. Auf sein Drängen sollen jetzt Erhöhungen um bis zu 20 Prozent für Wohnungen im Vorderhaus und Seitenflügel durchgesetzt werden. Erste Schreiben mit Klageandrohung erhielten einige Mieter bereits im vergangenen Monat.
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Ausschreitungen bei Belfast

UVF mural Belfast Shankill Road
flickr/sashafatcat (CC BY 2.0)

Polizei untersucht ungeklärte Mordfälle in nordirischem Bürgerkrieg. Florian Osuch junge Welt 28.10.2010

In der nordirischen Stadt Newtownabbey nahe Belfast ist es am Dienstag in der zweiten Nacht in Folge zu schweren Ausschreitungen gekommen. Probritisch eingestellte Jugendliche entzündeten mehrere Fahrzeuge und attackierten Polizeikräfte mit Steinen und Molotow-Cocktails. Maskierte Täter kaperten zudem einen Linienbus und setzten ihn in Brand. Die Fahrerin des Busses, der ohne Passagiere unterwegs war, erlitt einen Schock.
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Startschuß für Mobilisierung gegen rechts

Demo gegen Neonazismus in DresdenDresden: Auf einer Tagung wurden Aktionen gegen den nächsten Neonaziaufmarsch beraten. Florian Osuch junge Welt 11.10.2010

Mehr als 250 Personen waren am Wochenende zu einer Aktionskonferenz der Bündnisse »Nazifrei! Dresden stellt sich quer!« und »No Pasarán!« in die sächsische Landeshauptstadt gekommen. Zwei Tage lang debattierten sie Strategien zur Verhinderung des nächsten Neonaziaufmarschs im Februar 2011 zum Jahrestag der Bombardierung der Elbmetropole durch US-amerikanische und englische Alliierte. Die Anwesenden waren sich einig: Sie wollen an den Erfolg vom 13. Februar dieses Jahres anknüpfen, als bis zu 15000 Menschen Europas größte rechte Demonstration blockierten.
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Love Parade: Aufklärung vertagt

Kerzen Loveparade Duisburg 2010Landtag von NRW stimmt gegen Einrichtung eines Untersuchungsausschusses. Florian Osuch junge Welt 2.10.2010

Die Ursachen für die Massenpanik während der Love Parade in Duisburg werden vorerst nicht parlamentarisch untersucht. Bei dem Musikfestival am 24. Juli waren 21 Menschen an dem überfüllten Zugangstunnel zu dem Veranstaltungsgelände ums Leben gekommen, etliche wurden verletzt.
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