Archiv für November 2006

Neuer Fahrplan für Nordirland

Gerry Adams Ireland Sinn Fein
flickr/Alatryste (CC BY-NC-SA 2.0)

Zähes Ringen im Friedensprozeß. Weiterhin Streit um britisch dominierte Polizei.
Florian Osuch junge Welt 20.11.2006

In den schleppenden Friedensprozeß in Nordirland kommt offenbar langsam Bewegung. Der britische Premierminister Anthony Blair setzte vergangene Woche in Absprache mit seinem irischen Amtskollegen Patrick Ahern einen Termin für Neuwahlen in Nordirland fest. Am 7. März 2007 können irische sowie britische Bevölkerungsteile erstmals wieder ein eigenständiges Parlament wählen..
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Zweiter Versuch in Rot-Grün

Fortführung der Linkskoalition in Katalonien trotz schwelenden Streits um die Unabhängigkeit des Landes.
Florian Osuch junge Welt 18.11.2006

Viel änderten die katalanischen Wahlen vom 2. November nicht im Vergleich zur Krise im Mai, als die Regierung auseinanderbrach. Nun formierte sich die alte Konstellation zu einer neuen Koalition, und die autonome Region im Nordosten Spaniens wird demnächst wieder von der bekannten Linkskoalition aus katalanische Sozialdemokraten (PSC), Republikanische Linke (ERC) sowie Grüne-Vereinigte Linke ICV-EUiA) regiert. Ministerpräsident wird der ehemalige Industrieminister Spaniens, José Montilla (PSC).
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Wieder Bomben in Irland

Ireland RIRA Real IRA Derry
flickr/PPCC Antifa CC BY-NC-SA 2.0

Versuchen irische Splittergruppen, den Friedensprozeß zu stören? Einkaufszentren in Belfast niedergebrannt. Protestantische Rechte soll provoziert werden.Florian Osuch junge Welt 6.11.2006

Kurz vor Ablauf einer erneuten Frist im nordirischen Friedensprozeß hat in der vergangenen Woche eine Anschlagwelle Belfast erschüttert. Bei mehreren Brandstiftungen wurden zwei Warenhäuser sowie ein Einkaufszentrum schwer beschädigt. Rund 70 Feuerwehrmänner waren allein mit dem Feuer in dem Einkaufszentrum beschäftigt, das trotzdem bis auf die Grundmauern niederbrannte. (mehr…)

Wer regiert Katalonien?

Kein klarer Sieger nach Parlamentswahl vom Mittwoch. Neuauflage des Linksbündnisses möglich.
Florian Osuch junge Welt 3.11.2006

Das konservativ-nationalistische Parteienbündnis Convergència i Unió (CiU) ist als stärkste Kraft aus den Parlamentswahlen in der spanischen Region Katalonien hervorgegangen. Bei der Wahl vom Mittwoch konnte CiU mit 31 Prozent der Stimmen (plus ein Prozent) an der bisher stärksten Kraft, den Sozialisten, vorbeiziehen. Als klarer Sieger kann sich CiU jedoch nicht fühlen. Sein Ziel, die Macht der bisher regierenden Linkskoalition aus Sozialdemokraten, Republikanischer Linke und Grünen zu brechen, hat das Bündnis weit verfehlt.
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